Taufe oder Blutbad: Einblicke, wie Generative KI die Werbung verändert

Generative KI: Von der Disruption zur Transformation
Letzte Woche besuchten unsere Teammitglieder Max Böckmann und Diana Bein die ADZINE CONNECT – VIDEO ADVERTISING 2024 in Hamburg. Das Event führte führende Marketing-Entscheiderinnen und -Entscheider, Technologiespezialistinnen und -spezialisten sowie Branchenköpfe zusammen, um über die neuesten Trends in video advertising und Connected TV (CTV) zu sprechen.
Für Max Böckmann stach besonders der Vortrag von Max Lederer, Chief Innovation Officer bei Jung von Matt, hervor – mit dem Titel Taufe oder Blutbad: Einblicke, wie Generative KI die Werbung verändert.
Strategischer Einsatz von KI: Ein Werkzeug zur Verbesserung, nicht zum Ersatz
- Personalisierung in großem Maßstab: KI revolutioniert CRM, indem sie hochgradig personalisierte Anzeigen und Landing Pages ermöglicht, die auf einzelne Nutzerinnen und Nutzer zugeschnitten sind. Stellen Sie sich eine Werbewelt vor, in der sich jede Customer Journey anfühlt, als wäre sie genau für diese Person gemacht.
- Augmented Intelligence statt Künstlicher Intelligenz: Lederer betonte, dass KI menschliche Fähigkeiten erweitern statt ersetzen sollte. "KI ist nicht da, um Ihnen den Job wegzunehmen – sie ist da, um Sie darin besser zu machen", erklärte er.
Verschiebungen im Geschäftsmodell: Kreativität skalieren
- Produktionsrevolution: KI senkt Produktionskosten und -zeiten drastisch und macht ehemals teure Aufgaben zu leicht zugänglichen Prozessen. "Wir sind von 4.000 € für ein einziges Fotoshooting zu 40 € pro KI-generiertem Bild übergegangen."
- Von maßgeschneidert zu standardisiert: Agenturen wechseln von individuellen Kampagnen zu skalierbaren Produkt-Pipelines.
Blick nach vorn: Kreativität als Differenzierungsmerkmal
Trotz aller Herausforderungen sieht Lederer eine positive Zukunft, in der KI Kreativität stärkt, statt sie zu ersetzen. In einer Post-Innovation-Ära wird menschliche Kreativität der ultimative Differenzierungsfaktor bleiben.